Bei
Zucker: Story über online
Minigolf. Gleich mal hin, Runde testen, albern aber nett. Mal sehen, wer das ist, Adresse rückwärts löschen bis zum .com,
hier sind se, Flashgamebude in North Carolina.
Beim Durchklicken der Spielwarenabteilung: Solitär in div. Varianten online. Das ist für den Hamster: Verdammt gefährlich. Er war mal süchtig nach "Eric's Solitaire Sample", schlimmer als je nach whisky and wimen ("Spent most of my money on w & w. The rest I just wasted). Weiß nicht mehr, woher die CD kam. Eric's hatte ein Stundenlog, und bevor's zum letzten Mal vom Harddrive flog und die CD sofort auf dem Hof in den Müllcontainer, nachdem einmal mehr Geld, Liebe oder Soziales verpasst wurden in einer durchklickten Nacht, waren ca. 4.000 Stunden geloggt. 100 Arbeitswochen, damals ca. 2000, vor oder anfangs der Freiberuflerzeit, gerne mal mehr als eine pro Woche.
Softe Entzugs-Varianten, am peinlichsten die Sticky "Eric ist dein Feind" am Monitor, hatten nichts gefruchtet. Wenn er's löschte, spielte er's ein paar Wochen später wieder drauf, um sich zu beweisen, dass er so blöd doch niemals sein könne. War er aber. Immer noch. Und gleich ging es wieder los.
4.000 Stunden Solitaire in Mongovariante, ging trotz aller Übung kaum mal auf, Hamsterhirn der Patiencen-Logik inkompatibel. Aber oh, das einmalige Gefühl, wie sich die Augen in den Bildschirm saugen, wie das Drehen anhält, wenn man sich im Morgengrauen nach 8 oder mehr Stunden los reißt hat von der geliebten Plage, nach min. einer Schachtel Zigs, stocknüchtern, um die Konzentration (sic!) nicht zu verderben. Meditation ohne Weisheit.
Gestern halb zwölf, nur mal kurz gucken. 19:15 offline. Danke, Zucker.