Voll bloggo
Das Netz nochmal neu. Immer noch baff. Eine Weile schon in Blogs herumgelesen, interessiert, und alles normal. Erst seit ich ins Laufrad gestiegen bin, lese ich mit einem Furor wie in den ersten Netztagen. Woher kommt das auf einmal? Ich wundere mich schon sehr über mich.
Aber jetzt mit wunden Augen für 2 h wenigstens zu einer anderen Projektion, in den Pub am Kollwitzplatz, Fußball glotzen mit den Jungs.
Wieder da. Nochmal 5 h. Wann waren meine ersten Netztage? Ca. Anfang 1998, in der Agenturzeit. Jetzt weiß ich wieder, Freitag nachmittag, Stallwache, allein im Büro, zum ersten Mal freies Surfen.
Heute wieder ein paar entdeckt. Der exilierte Berliner Post Punk Sub in Hamburg. Ruppige, aber nicht arschige Kommentare zu Blogs, Berlin, Arbeiten im Call Center im erfrischen hässlichen Irrenhaus Berlin. Lyssa schreibt gepflegt über Hochkultur und Sex
Es gibt sogar interessante Promiblogs, auch wenn die meisten echten (?) Blogger die wg. Marketinggefahr zu verachten scheinen . Man sollte vielleicht drauf achten, welche Promis bloggen. Bei William Gibson findet man statt tech talk ziemlich vernünftige und ausführliche Gedanken zur kommenden Präsidentenwahl.
Und damit bin ich bei den Amis überhaupt erst angekommen. Da gibt's Millionen. Scheiße. Ist das das Ende meiner "Internetz nur noch mit Maß und Ziel"-Phase? Sieht so aus.
Obwohl natürlich im Bloggerland nicht alles gold ist. Die Kleingärtnerseele eignet dem Deutschen nun mal, die will Satzungen und Manifeste. Und muss ordentlich übern Zaun pissen, wenn der andere zu ähnlich wird. Wer was schreiben/kommentieren/löschen darf. Wer beleidigt ist, weil wer mit wem linkt, ob man Blogs vorlesen darf oder nicht. Heißa, wie auf dem Schulhof.
Aber jetzt mit wunden Augen für 2 h wenigstens zu einer anderen Projektion, in den Pub am Kollwitzplatz, Fußball glotzen mit den Jungs.
Wieder da. Nochmal 5 h. Wann waren meine ersten Netztage? Ca. Anfang 1998, in der Agenturzeit. Jetzt weiß ich wieder, Freitag nachmittag, Stallwache, allein im Büro, zum ersten Mal freies Surfen.
Heute wieder ein paar entdeckt. Der exilierte Berliner Post Punk Sub in Hamburg. Ruppige, aber nicht arschige Kommentare zu Blogs, Berlin, Arbeiten im Call Center im erfrischen hässlichen Irrenhaus Berlin. Lyssa schreibt gepflegt über Hochkultur und Sex
Es gibt sogar interessante Promiblogs, auch wenn die meisten echten (?) Blogger die wg. Marketinggefahr zu verachten scheinen . Man sollte vielleicht drauf achten, welche Promis bloggen. Bei William Gibson findet man statt tech talk ziemlich vernünftige und ausführliche Gedanken zur kommenden Präsidentenwahl.
Und damit bin ich bei den Amis überhaupt erst angekommen. Da gibt's Millionen. Scheiße. Ist das das Ende meiner "Internetz nur noch mit Maß und Ziel"-Phase? Sieht so aus.
Obwohl natürlich im Bloggerland nicht alles gold ist. Die Kleingärtnerseele eignet dem Deutschen nun mal, die will Satzungen und Manifeste. Und muss ordentlich übern Zaun pissen, wenn der andere zu ähnlich wird. Wer was schreiben/kommentieren/löschen darf. Wer beleidigt ist, weil wer mit wem linkt, ob man Blogs vorlesen darf oder nicht. Heißa, wie auf dem Schulhof.
HamsterMan - 31. Okt, 01:10

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